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  • Denise Klier

Mein Körper und ich

Du musst dich nicht selbst lieben, um liebenswert zu sein. - S. von Zabiensky


Kaum hat das neue Jahr begonnen und in der Reklame sehe ich Werbung für Weight Watchers, Diäten und diverse Pulver. Discounter übertrumpfen sich mit ihren Specials für Sportmode und -geräte und auf Social Media starten Influencer ihre Fitnesschallenges.

RTL bringt eine Serie über mit ihrem Körper unzufriedene Frauen und jetzt lese ich im SZ Magazin über eine Studie der "University of the West of England", wo 320 Frauen gefragt wurden, was ihnen ihr Idealgewicht wert wäre. 16% gaben an ein Lebensjahr zu opfern, 10% sogar zwei bis fünf Jahre, andere würden Zeit mit ihrem Lebenspartner tauschen oder auf Bestnoten in der Ausbildung verzichten.


Das hat mich so interessiert, dass ich selbst eine Miniumfrage gestartet habe. Zwar sind auch bei mir die Ergebnisse so, dass 60% fein mit sich sind, aber jeweils 25% würden einen kleineren Nachteil für den perfekten Körper in Kauf nahmen, 15% sogar einen gravierenden.

Dabei weiß ich natürlich nicht genau wie hoch der Tauschwert wäre.


Obwohl ich die Frage zuerst total absurd fand, wäre ich durchaus bereit ein Jahr abzugeben. Was macht es schon aus, ob ich beispielsweise 93 oder 94 Jahre alt werde? Sieht natürlich anders aus, wenn ich kein biblisches Alter erreichen würde!


Aber woher kommt dieser Wunsch? Abgesehen als Kleinkind, war ich bis in meine recht spät einsetzende Pubertät immer klein und zierlich und werde so auch bis heute tituliert. Freilich sehe ich mich da anders. Die 90er waren das Jahrzehnt der Supermodels, des Heroinchics, des Dünnseins. Genau da wurde mein Becken breit, meine Brüste blieben ein A-Cup. Ich kenne jeden Spruch über Mücken/Bienenstiche, den ihr euch vorstellen könnt! Bis heute liebe ich meine "Mäusefäustchen" und die Tatsache keinen BH zu brauchen. Aber meine Taille/Hintern-Ratio hatte so gar nicht mit meiner Vorstellung für meinen perfekten Körper korreliert, war aber auch kein Grund ihn nicht zu zeigen.


Mit Mitte 20 begann dann der Büroalltag und damit eine geringe Gewichtszunahme, die ich mit diversen Diäten mehr oder weniger erfolgreich versuchte zu konterkarieren. Anfang 30 explodierte ich förmlich unter einer Hormontherapie und da war ich zum ersten Mal so richtig unzufrieden. Mittlerweile hatte ich allerdings vernünftiges Essen und auf die Bedürfnisse meines Körpers zu hören völlig verlernt. Erst eine Influenza hat mich wieder genießen gelehrt und damit den Grundstein für ein zufriedenes Selbstbild.


Warum ich trotzdem ab und an hadere oder überhaupt so absurde Tauschgeschäfte in Betracht ziehe? Weil ich mein größter Kritiker bin, weil gefühlt 2kg immer zu viel auf der Waage sind und ich die kontinuierliche Veränderung beobachte. Argwöhnisch. Mit einer Vorahnung, was noch kommen könnte... Könnt ihr mich verstehen?


Montag Lunch Pilates via Zoom 30 Minuten 12:00 Uhr https://us02web.zoom.us/j/87012436524?pwd=cUU3cFZ5SUMzbWxvZzZPUVBQeE84dz09 Meeting-ID: 870 1243 6524 Passwort: 532743


Montag Advanced Flow 18:30 Uhr 75 Minuten hybrid im Salon de Shakti

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Dienstag Pilates für Fortgeschrittene 09:00 Uhr 50 Minuten hybrid im ESV

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Donnerstag Pilates für Fortgeschrittene 08:30 Uhr 50 Minuten hybrid im ESV


Donnerstag Fusion Flow via Zoom 60 Minuten um 18:00 Uhr! https://us02web.zoom.us/j/87646073266?pwd=dnRzVFVqL2NTbFRwd2k0NmxIOU9QUT09

Meeting-ID: 876 4607 3266 Kenncode: 476342

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Sonntag Dynamic Vinyasa 09:15 Uhr 75 Minuten hybrid im Salon de Shakti __________________

Für Alle, die im Laufe der Zeit neu dazu gekommen sind und gerne über Zoom üben:


Meine beiden Zoom-Sessions sind grundsätzlich kostenlos und ich verschicke die Aufzeichnung auf Wunsch gerne. Wenn es euch gefällt, freue ich mich über euren Obolus per Paypal an mail@deniseklier.com.




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