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  • Denise Klier

Yoga Philosophie - Die Veden

When there is harmony between the heart, mind and resolution, then nothing is impossible - Rigveda


Yoga ist mehrere tausend Jahre alt und eine der sechs klassischen Schulen "Darshanas" der indischen Philosophie. Die sog. Rishis, also Seher, Weisen fragten sich genau wie wir heute:

Wer bin ich? Was ist die Welt? Was geschieht vor der Geburt? Was geschieht nach dem Tod? Gibt es eine höhere Wirklichkeit, einen Gott?

Über die Beschäftigung mit diesen Fragen sind die Rishis in tiefe Meditation gelangt, wo sie die Vielschichtigkeit ihres Wesens und den Grund des Seins erfahren haben.


Daraus entstanden zuerst mündlich, später die älteste Schriftensammlung des spirituellen, philosophischen und wissenschaftlichen Wissens - die Veden. Die Worte der Veden galten als göttliche Offenbarung, welche Brahmanen, die (bis heute) höchste Gesellschaftskaste Indiens, in tiefer Meditation empfangen hatten und weitergaben. Opfer- und Ekstaserituale dienten dazu, die angerufenen Götter milde zu stimmen und den Erfolg der Opfergabe zu garantieren.


Denn in der frühzeitlichen Vorstellung bevölkerte eine Unzahl von Göttern den hinduistischen Pantheon – und jede Gottheit besaß ihre speziellen Zuständigkeiten. So gab es z.B. den Gott des Donners Indra, den Gott der Sonne Surya, den Gott des Windes Vayu und viele mehr. Später konzentrierte sich der Glaube zunehmend auf die sogenannte Trimurti - die Dreieinigkeit von Brahma (Schöpfer), Vishnu (Bewahrer) und Shiva (Zerstörer).


Nachdem die religiösen Praktiken der Brahmanen im Laufe der Jahrhunderte immer komplexer und extremer wurden, stellte man sie zunehmend in Frage. Durch erste Niederschriften der Veden um 1.000 v. Chr. wurde das Wissen erstmals breiter zugänglich gemacht und bot eine Grundlage für Diskussionen und Reflexionen.


Die Veden bestehen aus vier Teilen: Rigveda, Samaveda, Yujurveda und Atharvaveda. Jeder Veda besteht wieder aus vier Teilen: den Hymnen (Samhita), den Erklärungen (Aranyakas), rituellen Erläuterungen (Brahmanas) und philosophischen Weisheiten (Upanishaden).

Die Gespräche zwischen Lehrer und Schüler über die vedischen Texte betreffen die elementaren Fragen der Menschheit und der Welt und wurden um 800 v. Chr. in den Upanishaden zusammengefasst, die als Essenz der Veden betrachtet werden können.


Aber dazu erzähle ich euch demnächst mehr, damit in diesem verlängerten Lockdown keine Langeweile aufkommt. Und etwas früher als geplant starte ich auch wieder mit den Zoom-Sessions. Ich freue mich auf euch!


Samstag 60 Minuten Morning Flow um 10:00 Uhr

https://us02web.zoom.us/j/84086827985?pwd=T1N3YjFSWk5ldk9hcitIU2dXdFNyZz09

Meeting-ID: 840 8682 7985

Passwort: 652285

Auch in diesem Jahr sind die Sessions grundsätzlich kostenlos, aber ich freue mich über euren Obolus per Paypal an: mail@deniseklier.com.

Gayatri - Mutter der Veden

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